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Stadt Greven
Entsorgung
Feuchttücher gehören nicht in die Toilette
Sehr häufig muss das städtische Pumpwerk, das das Abwasser aus der Wöste zur Kläranlage befördert, derzeit von Verstopfungen befreit werden. Ursächlich für die „Verzopfung“ der Pumpe sind falsch entsorgte Feuchttücher.
Feucht- und Reinigungstücher sind praktisch, ob für die Kosmetikentfernung, den Babypo oder die Badreinigung. Aber: Nach der Benutzung gehören sie nicht in die Toilette, sondern genau wie Windeln, Binden oder Kondome in den Restmüll. Anders als Toilettenpapier lösen sich Feuchttücher nämlich nicht auf, sondern sie verursachen gravierende Probleme in der Kanalisation. Die reißfesten Vliestücher blockieren die Pumpen, die das Abwasser zum Klärwerk transportieren. Das macht sich derzeit besonders in der Wöste bemerkbar. Sehr häufig, auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen fahren Mitarbeiter der Technischen Betriebe (TBG) in die Wöste, um die blockierte Abwasserpumpe von falsch entsorgten Feuchttüchern zu befreien. Ende des Jahres ist dort ein Schaden entstanden, dessen Reparatur etwa 10.000 Euro gekostet hat. „So etwas könnte durch richtiges Verhalten vermieden werden, außerdem bringen die Einsätze wegen verstopfter Pumpen auch einen hohen zusätzlichen Personal- und Zeitaufwand mit sich“, sagt Klaus Rading, der bei den TBG den Bereich Abwasser verantwortet. „Auch diese Kosten werden durch die Abwassergebühren auf alle Nutzer umgelegt. Damit zahlen also alle Grevener Haushalte für das Fehlverhalten Einzelner. Wir bitten dringend darum, Feuchttücher über den Restmüll zu entsorgen und so dazu beizutragen, dass es nicht mehr zu solchen Verstopfungen im Abwassersystem kommt.“
Herausgeber
Stadt Greven
Büro des Bürgermeisters - Pressestelle
Rathausstraße 6
48268 Greven
Tel.:
Ein Teil des Pumpwerks in der Wöste musste im Dezember ausgebaut und ersetzt werden, weil es sich komplett mit Feuchttüchern zugesetzt hatte. Dadurch entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro.
Ein Teil des Pumpwerks in der Wöste musste im Dezember ausgebaut und ersetzt werden, weil es sich komplett mit Feuchttüchern zugesetzt hatte. Dadurch entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro.

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