„Zukunft beginnt jetzt – was brauchen Kinder und Jugendliche heute?“ Auf diese Frage versuchten knapp siebzig Vertreterinnen und Vertreter von Grevener Schulen, Jugendeinrichtungen und sozialen Institutionen im Rahmen einer Fachtagung im Ballenlager Antworten zu finden. Eingeladen hatte das städtische Jugendamt in Kooperation mit dem Team der Schulsozialarbeit. Ziel war es, konkrete Handlungsempfehlungen für die Förderung von Kindern und Jugendlichen in Greven zu formulieren. Denn (auch) Kinder und Jugendliche erleben die Gegenwart als Zeit wachsender gesellschaftlicher und individueller Herausforderungen, die zum Beispiel der Umgang mit neuen Medien, Vereinsamung, der Krieg in Europa oder die Angst vor dem Klimawandel mit sich bringen. Wie lassen sich da Räume eröffnen und Möglichkeiten schaffen, um es Menschen unter 18 zu erleichtern, gehört und gesehen zu werden, sich möglichst angstfrei zu entfalten und ihre Ressourcen einzubringen? Das wurde auf der Tagung aus vielen unterschiedlichen professionellen Perspektiven beleuchtet. Die Handlungsempfehlungen, die auf dem Fachforum erarbeitet wurden, sollen einfließen in den kommenden städtischen Kinder- und Jugendförderplan.
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