Die Rathausstraße: Viel befahrene Durchgangsstraße mit trennender Wirkung
Gerade im Berufsverkehr wird die Rathausstraße von vielen Durchpendlern genutzt, die außerhalb Grevens wohnen und Ziele ansteuern, die nicht in Greven liegen. Natürlich wurde die Rathausstraße auch immer schon als schnelle innerstädtische Verbindung von rechts der Ems nach links der Ems oder umgekehrt genutzt.
Problematisch an einer sehr hohen PKW-Dichte auf der Rathausstraße sind insbesondere zwei Aspekte: Viele Schulwege laufen über die Rathausstraße. Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind hier vor allem im morgendlichen Berufsverkehr mit dem Rad, aber auch zu Fuß unterwegs. Außerdem zerteilt die Rathausstraße die Fußgängerzone Marktstraße in zwei voneinander getrennte Bereiche.
Um diese Problemlagen zu entschärfen, also das Radfahren und Zufußgehen entlang der Rathausstraße für Kinder, Jugendliche und alle anderen Radfahrer und Fußgänger sicherer und komfortabler zu machen sowie die trennende Wirkung der Rathausstraße abzumildern und eine gute und sichere Querung für die Nutzer der Fußgängerzone zu ermöglichen, muss es gelingen, den Raum für den Autoverkehr auf der Rathausstraße deutlich einzudämmen, um den Gesamtverkehr „gerechter“ zu verteilen.
Das bedeutet: weniger Komfort für den Autoverkehr, dafür mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich der Kernstadt!
Diese Ziele sind bereits im Jahr 2018 im Mobilitätskonzept für die Stadt Greven definiert worden. Die Umgestaltung der Rathausstraße findet sich in dem Konzept, das mit breiter Bürgerbeteiligung erstellt wurde, als „Schlüsselmaßnahme D4“ (S. 194).
Der Verkehrsversuch Rathausstraße - Einbahnstraße oder Zweirichtungsverkehr?
März 2024: Bürgerdialog Innenstadt - Zukunft Rathausstraße
November 2025: Bürgerbeteiligung Rathausstraße
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